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Versuch zur Ladungserzeugung.
#1
Kann mir jemand helfen?
Nach meiner Vorstellung sollte jede Masse bei Bewegung sich aufladen.
Das würde bedeuten, dass auch neutrale Gase, wenn se esich bewegen geladen sein müssten.
Daraus folgt, dass die Moleküle in einem elektrischen Feld beschleunigt werden müssten und einen Bildschirm dann zum leuchten bringen.
Natürlich muss man dann die freie Weglänge durch erzeugen eines Vakuums garantieren.
Dann ergibt sich folgende im Prinzip, in Bild, dargestellte Anordnung.
Leuchtet, beim Anlegen der Hochspannung, der Bildschirm auf dann tritt Ladungserzeugung auf.
Funktioniert diese Methode dann kann man so auch Neutronen beschleunigen.


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#2
Hallo Dieter,

ja! Ich kann Dir helfen. Cool

Ich begreif nur nicht richtig, wie Du gleichzeitig ein Vakuum und neutrale Gase in Dein Messrohr bringen willst.

Warum nicht einfach elektrisch halbwegs neutrale Luft in einer Luftpumpe beschleunigen und die Spannung zwischen Metall-Pumpentubus und ausströmender Luft mit einer Elektrode vor dem Auslass messen?

Dein erhofftes Ergebnis: "Je mehr Zisch, desto mehr Volt"

Der "Versuch" kostet mich 5 Minuten.

Soll ich?

Viele Grüße

Wolfgang
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#3
(15.08.2021, 17:38)Wolfgang schrieb: ja! Ich kann Dir helfen. Cool

Ich begreif nur nicht richtig, wie Du gleichzeitig ein Vakuum und neutrale Gase in Dein Messrohr bringen willst.

Warum nicht einfach elektrisch halbwegs neutrale Luft in einer Luftpumpe beschleunigen und die Spannung zwischen Metall-Pumpentubus und ausströmender Luft mit einer Elektrode vor dem Auslass messen?

Dein erhofftes Ergebnis: "Je mehr Zisch, desto mehr Volt"

Der "Versuch" kostet mich 5 Minuten.

Soll ich?
Ja,  Nur muss die angegebene Konstruktion verwendet werden, denn es geht um eine gradlinige Bewegung zwischen den Einblenden, die die bekannte Bewegung überlagert.
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#4
Hallo Dieter,

ich setz mich umgehend ran.

Viele Grüße

Wolfgang
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#5
Hallo Dieter,

das Luftmengen-Messröhrchen aus Plastik wird oben und unten von zwei voneinander isolierten Alublöcken gehalten, an die ich mein Messgerät angeklemmt habe. Das auf DCV gestellte Gerät zeigt ~100 uV Grundstörungen an. Die Anzeige verändert sich nicht, wenn ich per Handpumpe Luft durch das Messröhrchen presse.

   

   

Was mach ich falsch?

Viele Grüße

Wolfgang
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#6
(16.08.2021, 08:33)Wolfgang schrieb: das Luftmengen-Messröhrchen aus Plastik wird oben und unten von zwei voneinander isolierten Alublöcken gehalten, an die ich mein Messgerät angeklemmt habe. Das auf DCV gestellte Gerät zeigt ~100 uV Grundstörungen an. Die Anzeige verändert sich nicht, wenn ich per Handpumpe Luft durch das Messröhrchen presse.

Was mach ich falsch?

Alles! Es geht um ein Feld von 100 kV/m bei mindestens 10°-6 Bar wegn der Freien Weglänge an dem, bei- Aufrechterhaltung des Vakuums mindestens 1 cm^3/min  Normalgas eingelassen wird.  Und dann der Elektronenstrom hinter der Anode gemessen wird, gegenüber dem Zylinder, wie bei einer Ozi-Röhre.
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#7
(16.08.2021, 06:57)Dieter Grosch schrieb:
(15.08.2021, 17:38)Wolfgang schrieb: Warum nicht einfach elektrisch halbwegs neutrale Luft in einer Luftpumpe beschleunigen und die Spannung zwischen Metall-Pumpentubus und ausströmender Luft mit einer Elektrode vor dem Auslass messen?

Dein erhofftes Ergebnis: "Je mehr Zisch, desto mehr Volt"

Der "Versuch" kostet mich 5 Minuten.

Soll ich?
Ja,  Nur muss die angegebene Konstruktion verwendet werden, denn es geht um eine gradlinige Bewegung zwischen den Einblenden, die die bekannte Bewegung überlagert.

Hallo Dieter,

ich hatte Dir im Vorfeld den Versuchsaufbau beschrieben und Du hast "ja" gesagt. Nun ist plötzlich "nein" und Du bestehst auf Deinem ursprünglichen Versuch.

-----------

Den ursprünglichen Versuch hab ich aber nicht verstanden.

Warum soll ich zuerst mit eingespeister Ladung ein Gas ionisieren und dann die im Gas steckende Ladung messen?

Was hat das mit "Ladungserzeugung durch Bewegung" zu tun? Zitat: "Nach meiner Vorstellung sollte jede Masse bei Bewegung sich aufladen."

Viele Grüße

Wolfgang
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#8
(16.08.2021, 11:47)Wolfgang schrieb: Den ursprünglichen Versuch hab ich aber nicht verstanden.

Warum soll ich zuerst mit eingespeister Ladung ein Gas ionisieren und dann die im Gas steckende Ladung messen?

Was hat das mit "Ladungserzeugung durch Bewegung" zu tun? Zitat: "Nach meiner Vorstellung sollte jede Masse bei Bewegung sich aufladen."

Das ist Dein Missverständnis  Mit dem Feld sollen die erzeugte Ladungen abgesaugt und beschleunigt werden  Also die Überschußladung gegenüber einer Ionisation.
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#9
Hallo Dieter,

oben zieht die Vakuumpumpe. Unten drückt die Gasflasche. Dazwischen wirkt das ionisierende und beschleunigende Feld. Und du willst bei diesem ganzen Kräfte- und Ladungswirrwarr noch irgendwelche Überschussladungen festellen?

Ich helfe Dir jederzeit und immer gerne. Aber ich muss auch Chancen sehen, das Experiment hinzubekommen. Sonst wirds Murks.

Du sagst: "Nach meiner Vorstellung sollte jede Masse bei Bewegung sich aufladen."

Luft ist "jede Masse". Ich habe diese "jede Masse" nachweislich bewegt. Und da hat sich nachweislich nichts aufgeladen.

Das ist doch erstmal eine super Ansage, finde ich.

Das heißt nun nicht, dass Deine Vorstellung falsch sein muss. Vielleicht hab ich zu wenig Luft bewegt. Oder zu langsam. Oder vielleicht sind die zu erwartenden Spannungen viel kleiner. Die Strömungswerte (Volumen und Geschwindigkeit) kann ich Dir nennen. Daher hab ich gleich ein Strömungsmessgerät verwendet.

Mit diesen Werten solltest Du dann in Deine Theorie gehen und die damit zu erzielende Spannung/Ladung vorrrechnen. Denn so eine Theorie hast Du ja. Aus der gewinnst Du ja Deine Vorstellung, dass sich jede Masse bei Bewegung auflädt.

Also lass uns mein nun mal durchgeführtes Experiment erstmal nach allen Regeln der Wissenschaft auswerten, bevor wir uns an weitere Experimente machen.

Viele Grüße

Wolfgang
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#10
(16.08.2021, 12:29)Wolfgang schrieb: oben zieht die Vakuumpumpe. Unten drückt die Gasflasche. Dazwischen wirkt das ionisierende und beschleunigende Feld. Und du willst bei diesem ganzen Kräfte- und Ladungswirrwarr noch irgendwelche Überschussladungen festellen?

Ich helfe Dir jederzeit und immer gerne. Aber ich muss auch Chancen sehen, das Experiment hinzubekommen. Sonst wirds Murks.

Du sagst: "Nach meiner Vorstellung sollte jede Masse bei Bewegung sich aufladen."

Luft ist "jede Masse". Ich habe diese "jede Masse" nachweislich bewegt. Und da hat sich nachweislich nichts aufgeladen.

Das ist doch erstmal eine super Ansage, finde ich.

Das heißt nun nicht, dass Deine Vorstellung falsch sein muss. Vielleicht hab ich zu wenig Luft bewegt. Oder zu langsam. Oder vielleicht sind die zu erwartenden Spannungen viel kleiner. Die Strömungswerte (Volumen und Geschwindigkeit) kann ich Dir nennen. Daher hab ich gleich ein Strömungsmessgerät verwendet.

Mit diesen Werten solltest Du dann in Deine Theorie gehen und die damit zu erzielende Spannung/Ladung vorrrechnen. Denn so eine Theorie hast Du ja. Aus der gewinnst Du ja Deine Vorstellung, dass sich jede Masse bei Bewegung auflädt.

Also lass uns mein nun mal durchgeführtes Experiment erstmal nach allen Regeln der Wissenschaft auswerten, bevor wir uns an weitere Experimente machen.
Da ist es ja, mit einem Messgerät kann man da nichts anfangen, man muss den Leuchtschirm verwenden,  denn die Ünberschußladung durch Bewegung ist dann die, die einen Kathodenstrahl erzeugen soll.
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