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Tod - Endstation?
#1
Eurer (der Kelten) Lehre zufolge gehen die Schatten nicht zu den stillen Sitzen des Erebus und nicht in das bleiche Reich des Dis in der Tiefe, sondern der gleiche Geist gebietet den Gliedern in einer anderen Welt. Wenn das, was ihr singt, richtig ist, so ist der Tod die Mitte eines langen Lebens; jedenfalls sind die Völker, auf die der Große Bär niederblickt, glücklich in ihrem Wahn, weil sie der größte aller Schrecken nicht bedrängt, die Todesfurcht. Daher stürzen sich die Männer mit Begeisterung einem Schwert entgegen, hat der Tod in ihren Herzen Raum und scheint es ihnen feige, ein Leben zu schonen, das doch wiederkommen soll.“, Marcus Annaeus Lucanus, Pharsalia / De bello civilis, ( I,454-462)

Ja, natürlich haben die Römer als duale Denker nicht wirklich verstanden, wie es gemeint ist - aber jedenfalls ist auf diese Weise die Aussage überliefert worden, ohne der Inquisition zum Opfer zu fallen.

Allmählich gewinnt die Anschauung an Boden, daß die Strukturen des Universums und des Menschen mehr geistig-sensorischer als mechanisch-physikalischer Art sind. Der moderne Mensch überschätzt die unbestritten glänzenden Erfolge von Wissenschaft und Technik und mißachtet, ja ignoriert dabei die geistigen (spirituellen) Erkenntnisse und die Möglichkeiten seines Bewußtseins in einem Maße, das die eigene Existenz - diesseits und jenseits des Todes - in der Zukunft gefährdet. Wir, die wir in das materialistische Klima des 20. Jahrhunderts hineingeboren wurden, schleppen mit unserem dualen, sogenannten "zeitgemäßen Denken" eine schwerere Last herum, als uns vielleicht bewußt ist.

Thales von Milet, ein griechischer Weiser aus dem 6. vorchristlichen Jahrhundert lehrte schon, daß es keinen Unterschied zwischen Leben und Tod gebe. "Warum", so fragte ihn ein Kritiker, "willst du dann nicht sterben?" Thales antwortete: "Eben weil es keinen Unterschied gibt." "Was kommt nach dem Tod?" Wie werden wir im Jenseits beschaffen sein? Was wird mit uns "drüben" geschehen? Werden wir uns noch an alles erinnern können, was in unserem irdischen Leben geschah? Überdauern alle Lebewesen den biologischen Tod?

Diese jahrtausendealten Fragen fordern uns auch heute noch heraus. Nicht alle, aber immerhin eine ganze Menge solcher Fragen kann heute einigermaßen zufriedenstellend - auch aus wissenschaftlicher Sicht! -  beantwortet werden.

Historische Ansichten

Daß der Mensch weit mehr als Körper und Fleisch, Gebein und Sehnen ist, galt schon bei nahezu allen Völkern des Altertums als feststehende Tatsache. Man kann sogar sagen, daß dem psychischen Bestandteil des Menschen und seinem Wohlergehen damals weitaus mehr Bedeutung beigemessen wurde, als in den letzten zwei- bis dreihundert Jahren unserer Zeit.

Daß Seele und Geist der höchste Besitz des Menschen sind, daß sie besonders gepflegt werden müssen und unsterblich sind, das war so etwas Selbstverständliches, daß in der überlieferten Literatur die Psyche paradoxerweise wie etwas Körperliches, Sichtbares behandelt wurde und das Jenseits oder auch das "Totenreich" wie ein Nachbarland beschrieben wird, mit dem es allerdings gewisse Schwierigkeiten im Grenzverkehr gibt.

Die alten Griechen vorhellenistischer Zeit (etwa 2000 Jahre v. Chr.) glaubten, daß die Toten in einer unterirdischen Welt weiterlebten, die unter der Herrschaft der "Großen Göttin" oder Erdmutter stand. Es gab dort ein Inselparadies, zu dem die Seelen der Verstorbenen mit einer Fähre übergesetzt wurden. Später, in der hellenistischen Zeit (etwa 1000 Jahre v. Chr.) glaubte man, daß die Seele in ein ätherisches, unkörperliches Abbild der irdischen Erscheinung des Verstorbenen verwandelt werde:

".....so will's der Gebrauch der Sterblichen, wenn sie verblüht: Nicht wird Fleisch und Gebein durch Sehnen verbunden; die große Gewalt der brennenden Flamme verzehrt dies alles, sobald aus dem weißen Gebein das Leben hinwegfloh. Aber die Seele verfliegt, wie ein luftiger Traum, und entschwebet"

Für die Christen der Antike war die Hölle nicht viel mehr als eine unangenehme Zwischenstation, bei der die Seelen auf ihrer Reise in die Ewigkeit zwecks Ermittlung ihrer Qualitäten eine Pause einlegen mußten. Hier mußten sie sich von falschem Denken und Handeln befreien und gegebenenfalls die Erfahrung machen, daß sie auf die veränderten Seinsbedingungen schlecht vorbereitet waren.

Heute haben die meisten Menschen entweder gar keine oder nur verschwommene oder angsterfüllte Vorstellungen vom Jenseits, weil unsere profit- und genußorientierte Tretmühlengesellschaft kaum Raum läßt für zusätzliche geistige Anstrengungen, welcher Art auch immer. Ist es da verwunderlich, daß bei den meisten Menschen keine Neigung mehr besteht, über ein so düsteres und ohnehin so nachhaltig verdrängtes Problem nachzudenken wie das Leben nach dem Tod?

Erst wenn der Tod herannaht oder unter der Schockwirkung eines schmerzlichen Verlustes wird schlagartig klar, wie bedeutungsvoll diese Frage tatsächlich ist. Der Tod gehört zum Leben wie die Geburt auch, ja, das ganze Leben ist tatsächlich auf den Tod hin orientiert.
Und noch ein historisches Zitat:

"Die Wissenschaft hat festgestellt, daß nichts spurlos verschwinden kann. Die Natur kennt keine Vernichtung, nur Verwandlung. Alles, was Wissenschaft mich lehrte, stärkt meinen Glauben an ein Fortdauern unserer geistigen Existenz über den Tod hinaus"
Wernher von Braun

Die moderne Sterbe- und Todesforschung

In den letzten Jahrzehnten haben sich besonders zwei ernstzunehmende Forscher diesem Thema angenommen: Der Amerikaner Dr. R. Moody mit seinem Buch "Das Licht von Drüben" - in dem er mehr als 1500 Fälle von sogenannten "Nahtoderlebnissen" analysierte und die Schweizer Ärztin Dr. Elisabeth Kübler-Ross, die in vielen Veröffentlichungen zur Sterbeforschung nach eigener Aussage weltweit mehr als 2000 Fälle von Menschen untersuchte, die bereits klinisch tot waren und wieder zum Leben zurückkamen bzw. wiederbelebt wurden (Ihre zentralen Aussagen finden sich in dem Büchlein "Über den Tod und das Leben danach").

Beide Forscher kommen letztendlich zu weitgehend gleichen faktischen Aussagen, in der Interpretation gibt es weltanschaulich bedingt Unterschiede. Dies scheint mir besonders zu betonen, weil es sich um ein Thema handelt, das wir alle nur mit unserem "diesseitigen" Bewußtsein zu erfassen versuchen können: Es fehlt uns immer eine Dimension. Wir bewegen uns in einem dreidimensionalen Raum und haben noch die Zeit als vierte Dimension dazu. Falls wir mit dem Tod in einen vierdimensionalen Raum mit einer ganz anderen Zeitachse kommen würden - wie sollten wir das hier und jetzt erklären? Es ist bestenfalls wie bei einem Foto: Wenn wir die Vorderseite eines Objektes und die Rückseite oder die Schrägansicht desselben Objektes auf zwei Fotos vergleichen, müssen wir nicht zwingend dasselbe Objekt auch erkennen. Bestenfalls können wir feststellen, daß es sich um die gleiche Art von Objekt handelt (z. B. ein Haus).

Trotz all dieser naturgegebenen Schwierigkeiten gibt es wissenschaftlich gesicherte Ergebnisse, die - um es vorwegzunehmen - im Kern nichts anderes aussagen als unsere alten Überlieferungen. Vielleicht mit anderen Worten, sicher oft mit anderen Interpretationen.

Frau Kübler-Ross bringt es mit folgender Aussage auf den Punkt:

"Ich glaube, es ist jetzt Zeit, daß die Leute wissen, daß der Tod gar nicht existiert, wenigstens nicht so, wie wir uns das vorstellen."

Ergebnisse der Sterbeforschung

Was Menschen im Moment des Todes erleben, ist unabhängig von ihrem Glauben, ihrem Alter oder ihrem Geschlecht oder ihrem wirtschaftlichen Status. Dies scheint nicht weiter verwunderlich, denn es handelt sich um einen ebenso menschlichen Vorgang wie die Geburt auch: Denn es ist eine Geburt in eine andere Existenz.

Sobald der Körper einen biologisch irreparablen Zustand erreicht hat, sei es durch Unfall oder Krankheit, wird die Seele freigegeben. Das heißt, sie löst sich von dem nunmehr leblos gewordenen Körper. Es ist dem Sterbenden oft gar nicht bewußt, daß er sozusagen "außer sich" ist. Er nimmt alles um sich wahr, sogar die Gedanken der Menschen um ihn herum. Manche können sogar nach ihrer Wiederbelebung ganz genau berichten, daß sie mit drei Schneidbrennern aus ihrem Autowrack befreit wurden oder gar die Autonummer von dem Wagen wissen, der sie angefahren hatte.

Viele Menschen treten während einer Operation aus ihrem Körper aus und beobachten tatsächlich die ganze Operation. (Und können das nachher in Einzelheiten wiedergeben).
Auch sollte man wissen, daß Menschen, die sich in einem sehr tiefen Koma befinden oder vermeintlich schon gestorben sind, oft alles hören bzw. wahrnehmen was um sie herum gesagt oder sogar gedacht wird.

In dieser Phase bemerkt der "Gestorbene", daß er wieder ganz ist. Menschen die blind waren, können plötzlich sehen, Rollstuhlfahrer können gehen und tanzen, von einem Unfall Verstümmelte weisen in diesem Zustand immer einen unversehrten, vollständigen "Geistkörper" auf. Dieser Geistkörper ist jedoch für alle "normalen" lebenden Menschen völlig unsichtbar und kann auch keinerlei Kontakt zu lebenden Menschen aufnehmen.

Im Falle der Wiederbelebung stellt der Betroffene allerdings fest, daß alles beim alten ist. Ausser natürlich, der Körper ist durch einen Unfall verstümmelt. Nicht einer der untersuchten Fälle, denen ein solches Todesnähe-Erlebnis widerfahren war, hatte danach noch jemals Angst vor dem Sterben.

Das Schlußwort von Elisabeth Kübler-Ross

....es ist ebenfalls bewiesen, dass jeder Mensch von seiner Geburt bis zu seinem Tod von Geistwesen begleitet wird. Jeder Mensch hat solche Begleiter, ob Sie daran glauben oder nicht, ob Sie Jude oder Katholik oder ohne Religion sind, spielt überhaupt keine Rolle. Denn jene Liebe ist bedingungslos, weshalb ein jeder Mensch dieses Geschenk eines Begleiters erhält. Es handelt sich um jene Begleiter, die meine kleinen Kinder "Spielgefährten" nennen. Ganz kleine Kinder sprechen mit ihren "Spielgefährten" und sind sich dessen völlig bewusst. 

Doch sobald sie in die erste Klasse kommen, sagen ihre Eltern zu ihnen: "Du bist jetzt ein großer Bub. Du gehst nun in die Schule. Jetzt macht man nicht mehr solche kindischen Spiele." Somit vergisst man, dass man „Spielgefährten" hat, bis man auf dem Sterbebett liegt. Und dann sagt plötzlich eine sterbende alte Frau zu mir: "Hier ist er wieder." Und weil ich weiß, wovon sie spricht, frage ich diese Frau, ob sie mit mir das soeben Erlebte teilen könne. Alsdann erklärt sie mir - "ja, wissen Sie, als ich ein ganz kleines Kind war, befand er sich immer bei mir. Aber ich hatte ganz vergessen, dass er überhaupt existiert." Und einen Tag später stirbt sie ganz beglückt, weil jemand, der sie unsagbar gern gehabt hatte, wieder auf sie wartet.

Im Allgemeinen werden Sie immer von der Person erwartet, die die Sie am meisten liebgehabt haben. Diese Person begegnet Ihnen zuerst. Im Falle von ganz Kleinen, bei zwei-, dreijährigen Kindern zum Beispiel, deren Großeltern und Eltern sowie auch übrige ihnen bekannte Verwandtschaft noch auf Erden weilen, ist es meistens ihr persönlicher Schutzengel, der sie empfängt, oder sie werden auch von Jesus oder einer anderen religiösen Figur empfangen. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein protestantisch getauftes Kind in seinen Sterbeminuten Maria sah, während diese aber von sehr vielen katholischen Kindern wahrgenommen wurde. Es handelt sich hierbei nicht um eine Diskriminierung, sondern Sie werden ganz einfach auf der anderen Seite von denen erwartet, die für Sie die größte Bedeutung gehabt haben.

Ist man sich auf dieser zweiten Stufe seines wiederhergestellten Körpers gewahr geworden und durfte man seinen Geliebten begegnen, so wird einem bewusst, dass das Sterben nur ein Übergang ist in eine andere Form des Lebens. Die irdisch-körperlichen Formen hat man zurückgelassen, weil man diese nicht mehr braucht. Und bevor Sie Ihren Körper ablegen und daraufhin die Form annehmen, die man in der Ewigkeit besitzt, gehen Sie durch eine Übergangsphase, die ganz und gar von irdisch-kulturellen Faktoren geprägt ist. Es kann sich hierbei um das Durchschreiten eines Tunnels oder Tores oder um das Überqueren einer Brücke handeln. Ich als Schweizerin durfte einen Alpenpass mit Alpenblumen überqueren. jeder bekommt den Himmel, den er sich vorstellt. Und für mich ist natürlich die Schweiz der Himmel, in welchem sich selbstverständlich Berge und Alpenblumen befinden. ja, ich habe diesen Übergang als einen ganz grenzenlos schönen Bergpass erleben dürfen, dessen Wiesen derart bunt von Alpenblumen waren, dass sie mir vorkamen wie ein Perserteppich.“

Nein, schöner kann man den Übergang in die „Anderswelt“ nicht beschreiben.
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#2
Phytaguras ging davon aus,dass die Wiedergeburt eines Menschens auch als ein Tier erfolgen kann...dies wiederlegten die Druiden und ihre Anhänger die Kelten,auf ihre besondere Art und Weise...(kurze Anmerkung,Druiden auch Eichenpriester genannt,pilgerten durch die ganze Welt und ihnen schlossen sich Pilgerer aus aller Welt an,,,daraus ist das keltische/bardische Volk entstanden..man nannte sie gemeinsam..die Indianer Europas).

Verbrachten die Druiden in den Jahren ihrer Ausbildung,die bis ins hohe Alter ging,fast ausschließlich in den Wäldern und sie erforschten jedes Tier.
Letztendlich gelang es ihnen,mit jedem Tiergeist in Verbindung zu treten,zuvor jedoch selbst die Reise angetreten sind in das Reich der Ahnen,so wussten sie...es gab eine Spiegelwelt,frei von Alter,Krankheit und Tod.
In der der Ahne verweilen kann bis zur Reinkarantion,der Wiedererdwerdung. Wohlwissend,nur die Seele erreicht die Anderswelt(damit war der Begriff "Anderswelt" entstanden.
Der Körper wird zum Humus von Mutter Erde.
Als sie sich mit den Tieren über die geistige Ebene verbanden,erkannten sie, in der Anderswelt wird auch genau dieses Tier die Reinkarantion erleben.
Damit war Pytaguras wiederlegt.

Das ist ein sehr vielfältiges,grosses Thema und nicht in einem Beitrag zu verdeutlichen,zumal es ja auch heißt,es gäbe nur mündliche Überlieferungen der Druiden. Nun,das Geheimnis ihrer ist bei den keltischen Brüdern bis heute gut gehütet.

Cäsar meinte,die keltischen Krieger seien besonderst furchtlos in den Krieg gezogen,weil sie an ihre erneute Erdwerdung fest glaubten.
Interessant ist,sie zogen nackt in den Krieg,doch ihr ganzer Körper war mit blauer Farbe verziert und sie trugen ihren Schmuck mit sich...
Man fand Grabhöhlen,die so groß waren wie manches Wohnzimmer,mit blauen Farbresten,sowie den gesamten Schmuck...
Es gab ein bestimmtes Ritual,dass ihnen ermöglichen sollte,auch in die Anderswelt zu gelangen.
In der Mitte der Höhle stand ein sogenannter Schlafstein,auf diesem lag der "Reisende" ,Hände und Füße nach hinten festgebunden,das Gesicht gen Osten gerichtet...zur Sonne hin...

Es heisst aus dieser Zeit stammten die Waffenstillstände,damit Krieger in Würde beerdigt werden konnten....

Magistri sapientia...so nannten Römer und auch ägyptische Philosophen das Dasein der Eichenpriester.

Keltische Krieger hatten eine gute Beziehung zu den Germanen,die sie Stiermänner nannten. Wohl die Wikinger damit gemeint waren.
Ob Norweger,Dänen,Schweden,alles war vereint,
auch hier kaum schriftliche Beweise. Doch man kann finden,soll es so sein....
Odin eines der wichtigsten Gottheiten der Germanen wagte den Selbstversuch und er wählte nichts geringeres als den Weltenbaum...
der Sonnenwendeachse..
Hier wird jedes Einweihungsritual vollzogen...Hier wird man in das Geheimnis von Leben und Tod eingeweiht.

Odins Kopf ist eins mit dem Hochstand der Sonne zur Sommersonnenwende und vereint mit der Baumkrone,die sich dem Licht zuwendet.
Ist die Sonne am höchsten Stand,gehe sie unter bishin zu Odins Füssen,die sich vereinen mit den Wurzeln des Baumes...
Oh welch herrliche Kraft,steigt auf bin ich eins mit den Wurzeln,der Nabelschnur der Mutter Erde..

ich lebe,wachse und werde...
So sah ich hinab zum Brunnen,der Quell des Lebens,der Quell aller Weisheiten
ich Odin  kehre heim zur Erde

Denn der Stand der Sonne zur Sommersonnenwende zeigt das beginnende Sterben spiegelt sich in den Füßen
(zur Wintersonnenwende), der Beginn des neuen,wachsenden Lebens...

Nur ein kleiner Auszug dessen,was damals geschah

Odin war sterblich,es heißt halb Gottheit(feinstofflich) halb Mensch ( grobstofflich)

Sein Selbstversuch..hängend am Baum..war dem Handeln der Druiden sehr nahe und sie vereinten ihr Wissen.

"Mein Körper sich noch im Schmerze wand, mich längst im Jenseitigen wiederfand,ohne Wunden gar..jünger schöner,als ich es  niemals war, sah ich zurück...zerschmettert meine Glieder....doch ich bin hier,in der
Spiegelwelt und singe unserer Völker uralter Lieder...!"

Der Weltenbaum...Wahrheit oder Traum? Die Anderswelt,deren Tore sind überall...Odin hängend am Baum
Die Augen eines Wolfes öffen dir das Tor zum Ursprung,so öffne dein Herz und du wirst wissen...Erkenntnisse sind der Weg zur Weisheit...
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#3
Der letzte Beitrag war eigentlich dem gewidmet,wie vor sehr ,sehr langer Zeit der Glauben,an ein Danach manifestierte....

Um mal zu verdeutlichen,gibt es dieses Thema unendliche ,viele Jahre schon und nicht erst heute...

Diese Art von Selbstversuchen in Ritualen,die uns in der heutigen Zivilisation fremd sind,gab der Menschheit damals die Gewissheit,dass es kein Ende gibt....

Keinen Tod,um es genau auszusprechen,doch,was bewegt uns heute dazu,an ein Jenseits zu glauben,an eine Unsterblichkeit der Seele,denn nur diese steigt auf in die jenseitigen Welten...?

Es gibt die Esoterik und eben das Wissen,der "Alten",die uns da Hoffnung machen und dennoch gibt es auch so etwas, wie
Selbstversuche...
Erinnere ich mich da an einen Film..."Flatliners",wo junge Studenten freiwillig an sich einen Herzstillstand vollziehen liessen....und nach 1 Minute,holten sie den Probanten wieder zurück,mittels der herkömmlichen,medizinischen Methode...Elektroschocks am Herzen usw.
Alle kamen wieder zurück und jeder erlebte ein anderes Erlebnis in dieser 1 Minute....und jeder war überzeugt davon,dass sie in den jenseitigen Welten waren.
Natürlich wollten sie mehr und die Probanten verlängerten in einer Art Wettkampf,wer am längsten "drüben" bleiben konnte...

Nur ein Beispiel von Vielen,wie es heute ist, sein könnte...

Abgesehen von drei eigenen Nahtoderfahrungen,durfte ich selbst bei der Sterbehilfebegleitung so einige "kleine Wunder" erleben....
Der Tag davor....alle meine Patienten wurden aufeinmal seltsam ruhig und gelassen,alle kündigten ihr Gehen für einen Zeitraum von ca. 24 Stunden an...
Alle wollten nocheinmal ihre Verwandten sehen,die natürlich ihren Lieben kein Wort glaubten....aber ich tat es,doch musste ich still sein,ausser,wenn es medizinisch ganz offensichtlich war.
Es schien,als wäre das stets ein Geheimnis zwischen mir und dem Patienten,der gerade dabei war,sich auf seine letzte Reise vorzubereiten...

Dieses kurze aber beständige Aufleben,als ob sich davor nicht ein Drama voller Schmerzen und Leid abgespielt hätte...
Dieser unsagbare,seltsame,aber ,wissende Ausdruck in den Augen...

Ja und wenn ich am nächsten Tag zum Frühdienst kam,wusste ich schon,wer da auf mich gewartet hatte,oder es nicht mehr geschafft hatte. Es war mir aber immer wichtig zu erfahren,ob einer meiner Patienten des Nachts schmerzvoll gehen musste....und genau da lernte ich es....

Wenn der Körper sich noch unter Schmerzen aufbäumte,war die Seele bereits auf dem Weg ...Nachhause...

Und da,wo ich dann dabei war,ereigneten sich die merkwürdigsten Dinge,die mir genau das Wissen schenkten,wie im vorherigen Satz geschrieben...

Die Augen,das Tor zur Seele.....eine Patienten fragte mich zb.,,,;"Sag,kannst du es auch sehen,dieses helle,so leuchtende Tor? "Sieh nur,da steht mein Manfred,er kommt mich abholen!"
Ich sah in ihre Augen und dort spiegelte sich genau das wieder,von dem sie sprach und ich antwortete ihr:" Ja,ich kann ihn auch sehen,er wird dich abholen!"
Sie schloß selig die Augen und ihr Gesicht war ein einziges Lächeln,während ihr Körper sich aufbäumte,vor lauter Schmerzen.
Sie murmelte noch kurz:" Ich laufe über einen Regenbogen!" Noch ein Atemzug und es war als würde ein goldenes Licht aus ihr heraustreten...

Das muss niemand glauben,doch als ich dieses schonmal schrieb,vor vielen Jahren,bekam ich viele zustimmende Antworten,von anderen Sterbehilfebegleitungen.

Zudem auch der Komastation....,es lief leise Musik und wir sprachen mit den komatösen Patienten,erklärten jeden Handgriff,denn die Zeiten sind längst vorbei,als es noch hieß....ein Komapatient bekommt nichts mit...

Oh doch,,manche können hören,spüren,aber nicht sprechen,sich auf keinster Weise mitteilen und für sie wurde die Zeit im Koma zum reinsten Horrortrip....
Oftmals war es eine winzige Träne,die uns zu verstehen gab...hallo,ihr da draussen,ich lebe doch noch...

Seitdem es viele böse Vorfälle gab,dieser Art,lief bei jedem Komapatienten immer ein EEG mit und so konnten wir dann auch besser erkennen,welche Regionen zur Zeit aktiv sind...

Manche Patienten,die nach einer längeren Zeit im Koma wieder aufgewacht sind,berichteten alle von einem
Nahtoderlebnis.
Diese Menschen sind mir bis heute sehr ans Herz gewachsen. Was sie erzählten,war fast immer gleich,aber der Zeitpunkt....dass war das Wichtigste.
Man konnte ja am EEG erkennen,wann genau das passiert ist und bei allen,ausnahmslos,veränderte sich das EEG während einer Phase,wo wir um ihr irdisches Dasein kämpften.

Dinge,die der Wissenschaft doch eigentlich bekannt sind und dennoch,es wird noch lange dauern,bis sich auch auf diesem Gebiet etwas tut,was all das bestätigt,was auf den Punkt genau nachgewiesen werden konnte...

Nur ein kleiner Auszug aus meinen Erkentnissen,

lg.phaeton

Floating_heart Floating_heart
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#4
Phaeton, sehr schön, was Du da so schreibst. Ja, die Druiden - es ist nicht so, daß dieses Wissen so "geheim" ist. Es sind 2 Dinge, die es uns schwer machen. Das eine ist die "Christliche" Religion mit dem dualen Denken, das andere ist die daraus resultierende Ego- und Materie zentrierte Lebensweise. "Wir" können also gar nicht mehr "keltisch", also ganzheitlich non-dual Denken. Es gibt einen, der hat "Die Sache" rekonstruiert - Jean Markale. Sein "Konzentrat" ist genau dieses Buch: https://www.amazon.com/Merlin-Priest-Nat...0892815175
Leider nur in Englisch. Ich habe versucht, noch bissl weiter vorne anzufangen: https://www.lovelybooks.de/autor/Markus-...3968058-w/
Ich arbeite gerade daran, über dieses Buch hinaus noch deutlicher zum Ausdruck zu kommen......
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#5
(21.06.2017, 07:02)Markus Merlin schrieb: Phaeton, sehr schön, was Du da so schreibst. Ja, die Druiden - es ist nicht so, daß dieses Wissen so "geheim" ist. Es sind 2 Dinge, die es uns schwer machen. Das eine ist die "Christliche" Religion mit dem dualen Denken, das andere ist die daraus resultierende Ego- und Materie zentrierte Lebensweise. "Wir" können also gar nicht mehr "keltisch", also ganzheitlich non-dual Denken. Es gibt einen, der hat "Die Sache" rekonstruiert - Jean Markale. Sein "Konzentrat" ist genau dieses Buch: https://www.amazon.com/Merlin-Priest-Nat...0892815175
Leider nur in Englisch. Ich habe versucht, noch bissl weiter vorne anzufangen: https://www.lovelybooks.de/autor/Markus-...3968058-w/
Ich arbeite gerade daran, über dieses Buch hinaus noch deutlicher zum Ausdruck zu kommen......

Oh ich danke dir lieber Markus Merlin,hab ich das Ganze auch schonmal rekonstruiert...frei von irgendeiner Religion....

Wunderbar frei würde ich sagen....lebe ich mitten auf ehemals keltischen Boden und fand tief in den Wäldern hier, 13 keltische Grabhöhlen...
 Werde ich mir dir aber deine Arbeit von Herzen gerne anschauen...

Frag mich nur gerade,was ist denn an dem Wissen der Kelten verboten? Sie erzählen das ganze Sein,der Eichenpriester,als Geweihte von einer Generation zur Nächsten....

Darf ich seit meiner frühesten Kindheit...Wissen...und ich schätze es auch sehr...,

hab ich auch schon einiges von dir gelesen,zauberhaft....und sie sehen heute immer noch genauso aus,wie vor ewiger Zeit...

Deine Worte ermutigen mich,es nochmals zu erzählen....

vielen,herzlichen Dank dafür,

phaeton Heart Heart Heart
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#6
So "verbietet" man das:

https://merlins-blog.de/verbotenes-wissen-der-kelten9

Na ja, die Spiritualität der Druiden war ja nie "Religion"...... und es ist ja nicht mal spezifisch "keltisch". ES ist.......
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#7
(21.06.2017, 20:21)Markus Merlin schrieb: So "verbietet" man das:

https://merlins-blog.de/verbotenes-wissen-der-kelten9

Na ja, die Spiritualität der Druiden war ja nie "Religion"......    und es ist ja nicht mal spezifisch "keltisch". ES ist.......

Ich bin begeistert. Da würde ich nun doch mal frech behaupten, dass es auch mir gelungen ist, den Schritt vom Schamanismus zum Keltentum zu vollziehen. Auch wenn ich hier noch viel zu lernen habe. Allein schon die Musik gefällt mir ehrlich gesagt 1000 mal besser.

[Bild: aegypten_smilies_0012.gif][Bild: aegypten_smilies_0001.gif][Bild: aegypten_smilies_0014.gif]




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#8
(21.06.2017, 22:46)Matthias schrieb:
(21.06.2017, 20:21)Markus Merlin schrieb: So "verbietet" man das:

https://merlins-blog.de/verbotenes-wissen-der-kelten9

Na ja, die Spiritualität der Druiden war ja nie "Religion"......    und es ist ja nicht mal spezifisch "keltisch". ES ist.......

Ich bin begeistert. Da würde ich nun doch mal frech behaupten, dass es auch mir gelungen ist, den Schritt vom Schamanismus zum Keltentum zu vollziehen. Auch wenn ich hier noch viel zu lernen habe. Allein schon die Musik gefällt mir ehrlich gesagt 1000 mal besser.

[Bild: aegypten_smilies_0012.gif][Bild: aegypten_smilies_0001.gif][Bild: aegypten_smilies_0014.gif]

Ja,lieber Matthias selbst die Musik ist Magie pur...Magie im Sinne,,,verzaubernd.....

Das Keltentum ist nicht einfach mal so frei zugänglich. Markus Merlin drückt dies wunderbar aus. Man könnte auch sagen...zwischen den Zeilen ist das "Verbotene" zu erkennen.
Nun,die Barden konnten wunderbar mit ihr Musik den Feind verzaubern,dazu hat es einer langer Ausbildung der Druidenpriester bedarft.

Bitte das Wort "Priester" nicht mit einer Religion verbinden.,aber ich denke,dass dürfte nun jedem klar sein...

Es gibt sie noch,die alten keltischen Feste,doch die wahre Bedeutung dessen,erkennt nur jener,der selbst keltischen Blutes ist.

Vor ewiger langer Zeit fanden alle Druiden zusammen(der Übergang,aus dem DAVOR und dem JETZT ist sehr schwer nachzuvollziehen,aber es geht) und sie pilgerten durch die Welt.
Es ging ihnen darum,zu erkennen,zu wissen,aus allem das Wahre zu finden.
Pilgerer aus der ganzen Welt schlossen sich ihnen an und daraus entstand nach vielen Jahrhunderten,das keltische Wandervolk
Archäologen finden deshalb auch auf der ganzen Welt,solche Grabhügel,wie ich sie finden durfte( 13.000 Jahre alt).

Was ich damit sagen will,man
kann nicht einfach Ihresgleichen sein und lausche du ruhig den Klängen der Barden....lichtgewordene Musik...oder auch,eine Sprache,deren Melodie im tiefsten Winkel des Universums zu hören sind.

Nun,Markus Merlin versucht sich in der Moderne aller Druidenpriester,deren Orden....

Und ich entschlüssele das Sein im Davor,teile meine Spiritualität mit den Druiden/Kelten...

Ja doch, so manches will die Welt gar nicht erst wissen,somit ist es ein verbotenes Wissen...oh nein,es ist von solch geistiger Schönheit,

die man spüren kann

phaeton Smilie_zauber
Die Augen eines Wolfes öffen dir das Tor zum Ursprung,so öffne dein Herz und du wirst wissen...Erkenntnisse sind der Weg zur Weisheit...
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